Theaterbande Phoenix

 

Theaterbande Phoenix

 

 

Theaterbande Phoenix22. Juli 2007: Die Theaterbande Phoenix wird gegründet!!

Seitdem ist in den vergangenen acht Jahren viel passiert. Mit mehr als 25 Inszenierungen und über 200 Vorstellungen haben wir als Tourneetheater ein ums andere Mal unsere Vielseitigkeit beweisen können. An ständig wechselnden Orten präsentieren wir Heiteres für Groß und Klein und bieten auch immer wieder ein wenig Stoff zum Nachdenken. Unsere Inszenierungen wie „Außer Kontrolle“, „Honigmond“, „Die Abenteuer von Petterson und Findus“ oder „Funny Money“, die sämtlich von unserem künstlerischen Leiter Jan Graf-Betge verantwortet werden,  waren allesamt große Publikumserfolge, worüber wir sehr stolz sind. Unsere Vorstellungen in Melle, aber auch Borgholzhausen, Bad Essen oder Neuenkirchen haben in den letzten acht Jahren stets guten Zuspruch gefunden, der uns darin bestärkt hat, dass wir als Tourneetheater genau auf dem richtigen Weg sind. Das Wichtigste ist und bleibt für uns dabei, unser Publikum – also Sie – mit unserer Spielfreude und Qualität zu überzeugen und zu begeistern.

Angefangen mit 30 Theaterinteressierten hat sich unsere Mitgliederzahl mittlerweile deutlich mehr als vervierfacht und jedes neue Gesicht ist bei uns natürlich herzlich willkommen. Wir sind ständig auf der Suche nach interessierten Menschen, die uns in unserer Begeisterung für das Theaterspielen unterstützen und in einer tollen Gemeinschaft großartige Projekte auf die Beine zu stellen.


Auch für die nächsten Jahre stehen bereits viele interessante neue Ideen auf dem Plan, auf die sich unsere Zuschauer schon jetzt sehr freuen dürfen.


Wir, die Theaterbande Phoenix, freuen uns deshalb schon jetzt sehr darauf, Sie und Euch bei einer unserer nächsten Vorstellungen begrüßen und begeistern zu dürfen.


Doch wer genau steckt eigentlich hinter dem Namen „Theaterbande Phoenix“? Und was macht diese Menschen aus? Eines ganz klar: Die Liebe zum Theater! Wir, die mittlerweile über 120 Mitglieder, sind infiziert von dem Virus, der sich „Bühne“ nennt, und fasziniert von der Idee, unsere Begeisterung an andere Menschen weiterzugeben. Doch wie schafft man es, seinen Enthusiasmus und seine Arbeitswut (im positiven Sinne) erfolgreich zu vermitteln, wenn man über kein eigenes Theater verfügt? Indem man als Tourneetheater die umliegenden Dörfer, Gemeinden und Städte besucht, „bespielt“ und mit seinem euphorischen Spiel beglückt.


Denn genau das sind wir: ein Tourneetheater! Man wird uns an vielen verschiedenen Orten im Osnabrücker Land und der näheren Umgebung mit den unterschiedlichsten Programmen aus dem Bereich des Boulevard- und auch Kindertheaters sowie Revue-Inszenierungen bewundern dürfen. Und das alles unter der professionellen Regie unseres künstlerischen Leiters Jan Graf-Betge. Jedoch kann man sagen, dass wir dem „Großraum“ Melle bisher die Treue gehalten haben! Und unsere Inszenierungen auf der Natur- und Freilichtbühne in Borgholzhausen sind ja schon zum festen Bestandteil so mancher Familienplanung und mehrerer Schulexkursionen geworden.


Deshalb: Auch wenn Sie mit uns in Kontakt treten, um über ein mögliches Engagement mit uns sprechen zu wollen: Nutzen Sie das Kontaktformular auf unserer Homepage!


Wir, die Theaterbande Phoenix, sind in jedem Fall auf viele interessante Inszenierungen in vielen verschiedenen Orten des schönen Osnabrücker Landes gespannt! Und über eins würden wir uns besonders freuen: Wenn wir genau SIE zu einer unserer Aufführungen begrüßen dürfen!
Ihre Theaterbande Phoenix e.V.

 

 

 

Jan Graf-Betge

Gedanken zur Theaterbande

„Die Leidenschaft, Theater zu schauen, Theater zu spielen, ist ein Elementartrieb des Menschen. Und dieser Trieb wird Schauspieler und Zuschauer immer wieder zum Spiel zusammenführen und jenes höchste, allein seligmachende Theater schaffen. Es ist ein Märchen, dass der Schauspieler je den Zuschauer vergessen könnte. Gerade im Augenblick der höchsten Erregung stößt das Bewusstsein, dass Menschen ihm mit atemloser, zitternder Spannung folgen, die letzten Türen zu seinem Inneren auf.
Denn in jedem Menschen lebt, mehr oder weniger bewusst, die Sehnsucht nach Verwandlung. Wir alle tragen die Möglichkeiten zu allen Leidenschaften, zu allen Schicksalen, zu allen Lebensformen in uns. „Nichts Menschliches ist uns fremd.“ Wäre das nicht so, wir könnten andere Menschen nicht verstehen, weder im Leben, noch in der Kunst.
Das bürgerliche Leben ist eng begrenzt und arm an Gefühlsinhalten. Es hat aus seiner Armut lauter Tugenden gemacht, zwischen denen es sich schlecht und recht durchzwängt. Der normale Mensch empfindet gewöhnlich einmal im Leben die ganze Seligkeit der Liebe, einmal den Jubel der Freiheit, er hasst einmal gründlich, er begräbt einmal mit tiefem Schmerz ein geliebtes Wesen und stirbt am Ende einmal selbst. Das ist zu wenig für die uns eingeborenen Fähigkeiten, zu lieben, zu hassen, zu jubeln, zu leiden.
Das wirklich Wichtige eines Theaters kann nur vom Schauspieler kommen, denn ihm und keinem anderen gehört das Theater.

Ich glaube an die Unsterblichkeit des Theaters. "Es ist der seligste Schlupfwinkel für diejenigen, die ihre Kindheit heimlich in die Tasche gesteckt und sich damit auf und davon gemacht haben, um bis an ihr Lebensende weiter zu spielen.“

Diesen Worten von Max Reinhardt, dem großen deutschen Regisseur und Theatermann kann und möchte ich nichts mehr hinzufügen, als ein kräftiges:

„Vorhang auf für die Theaterbande Phoenix!“

 

Jan Graf-Betge